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Jägermeister is a strong (70-proof; 35%) liqueur flavored with herbs. It is the flagship product of Mast-Jägermeister AG, headquartered in Wolfenbüttel, south of Braunschweig, Germany.

Jägermeister’s recipe is a secret; it is claimed to be a blend of 56 herbs. Although licorice is a major component of its flavor, it is not as predominant in Jägermeister as it is in true licorice-flavored liqueurs. It is a digestive spirit similar to other Central European stomach bitters, such as Gammel Dansk from Denmark, the Hungarian Unicum, or Czech Becherovka. In contrast to many such drinks, Jägermeister has a sweet flavor. On tap, the drink is ideally served at 4°C.

Jägermeister is a strong (70-proof; 35%) liqueur flavored with herbs. It is the flagship product of Mast-Jägermeister AG, headquartered in Wolfenbüttel, south of Braunschweig, Germany.

Within Germany, the term Bitter applies only to those bitters that actually are bitter. Since Jägermeister has a sweet flavor, it is instead considered a Kräuterlikör (literally: herbs liqueur). There are many other brands of Kräuterlikör in Germany, some of them with a longer tradition than Jägermeister but very most of them aren’t exported into other countries and Jägermeister is also the market leader in Germany.

The word Jägermeister in German means “hunter expert” (combining Jäger, hunter, and Meister, master). The Jägermeister logo, the head of a stag with a glowing cross between the antlers, is a reference to the story of Saint Hubert. On the edge of the label of a Jägermeister bottle, the following poem by Otto von Riesenthal is printed:


Das ist des Jägers Ehrenschild,

daß er beschützt und hegt sein Wild,

weidmännisch jagt, wie sich’s gehört,

den Schöpfer im Geschöpfe ehrt.

In English:


This is the hunter’s badge of honour,

that he protect and nourish his game,

hunt sportingly, as is proper,

and honour the Creator in creation.

Or, slightly more loosely but preserving rhyme and meter:


This is the hunter’s badge of glory:

That he protects and tends his quarry,

Hunts with honour, as is due,

And through the beast to God is true.

The company was founded in 1878 by Wilhelm Mast. In 1934, the recipe for the herbal liquor was developed, and the product was introduced to the German market in 1935. The original purpose of this concoction was medicinal; being used to cure everything from an incessant cough to digestive problems. In Germany, it is still widely recognized as a digestif and is kept in many German households for such purposes, sometimes being irreverently called Leberkleber, or “liver-glue.”

Beginning in 1970, it was exported to 60 countries. In the United States, it became popular through savvy promotion by Sidney Frank and association with the wild partying of heavy metal bands like Metallica, Pantera and Slayer. Jäägermeister is the tour sponsor of underground metal bands such as Hemlock, Orange Goblin, Dog Fashion Disco and 8mm Overdose, and it also sponsors the biannual Jägermeister Music Tour. The product is widely used as an alcoholic “shooter” and is served in many American bars today very cold.

Der Spirituosenhersteller Jägermeister startet mit einer groß angelegten Promostory-Kampagne ins neue Jahr. Unter dem Titel “Jägermeister Wildshopping” präsentiert der zum Kultdrink avancierte Kräuterlikör fünfminütige Werbesendungen. Inspiriert von den Teleshoppingkanälen zeigt Jägermeister mit der eigenen TV-Verkaufsshow eine humorvolle Parodie auf die gängigen Home-Shopping Sendungen. Präsentiert wird “Jägermeister Wildshopping” von den beiden aus den TV-Spots bekannten Hirschen Rudi und Ralph, die von zwei Assistentinnen unterstützt werden. Pro Sendung werden drei Produkte angeboten, wobei es das erste nur in limitierte Auflage zu kaufen gibt, die beiden anderen Merchandising-Artikel sind auch in der aktuellen Kollektion des Jägermeister Wildshops erhältlich. Sämtliche “Wildshopping““-Artikel können über eine Telefon-Hotline und Online bestellt werden.

Ein Gedanke zu “wild-shopping.com

  1. Einst als Altherren-Schnaps verpönt, ist der Likör heute ein Szene-Getränk. Der Spirituosen-Hersteller hat eben schon immer die Kunst des Marketings beherrscht: Zum Beispiel als erster Trikot-Sponsor im Fußball.

    Im Jägermeister-Fan-Shop findet man alles: Männer-Slips mit dem verlockenden Aufdruck “Achtung Wild”, Fell-Bikinis für die Dame oder die orange Bettwäsche mit den Werbe-Hirschen Rudi & Ralph. Es gibt Leute, die so etwas kaufen. Jägermeister ist eben ein Kultgetränk. In Clubs und Bars gehört der Likör längst zum Standard, eisgekühlt pur oder gemischt als Longdrink.

    Das war nicht immer so. Noch in den 90er Jahren galt der Schnaps aus Wolfenbüttel als angestaubt. Ein Kurzer, der in muffigen Eckkneipen ausgeschenkt wurde oder den Oma nach dem opulenten Weihnachtsmahl – lauwarm – zur Verdauung reichte.

    Es brauchte Anstöße von außen, bis das Unternehmen das Image des Likörs komplett umkrempelte. Mitte der 90er trugen plötzlich Discjockeys T-Shirts mit dem Hirschkopf – die fanden das lustig und irgendwie kultig. Die Punk-Band “Die Toten Hosen” widmete dem Schnaps gar ein eigenes Lied: “Zehn kleine Jägermeister” – auch das war mehr ein Scherz. In den USA sah es dagegen schon damals anders aus: Vor allem die Heavy-Metal-Szene hatte den Likör zu ihrem Kultgetränk auserkoren.

    Irgendwann merkte man auch im verschlafenen Wolfenbüttel, dass in der vor sich hindümpelnden Marke eine Menge Potenzial steckt. Der neue Jägermeister-Chef Hasso Kämpfe verordnete ihr ab 1999 eine radikale Verjüngungskur. Durch die Kneipen zogen auf einmal attraktive Promotion-Damen, die in den USA schon länger populären “Jägerettes”. Jägermeister sponserte junge Rock-Bands und pumpte viel Geld in die Werbung. Die Absatzzahlen stiegen enorm – weltweit. Heute setzt das Unternehmen weltweit 81,2 Millionen Flaschen ab und liegt damit unter den Top Ten der meistgetrunkenen Spirituosen auf dem Globus.

    Die Wolfenbütteler waren schon immer Meister des Marketings. In den 60er und 70er Jahren machte der damalige Chef Günter Mast aus einer gut laufenden Schnapsbrennerei Deutschlands größte Spirituose und eine weltweit bekannte Marke. Neben Werbekampagnen wie “Ich trinke Jägermeister, weil…”, bediente Mast sich vor allem des Sports. In den 60er Jahren war Jägermeister Vorreiter bei der Bandenwerbung in Stadien.

    1973 ließ Mast als erster auf Fußball-Trikots für seine Produkte werben. Für 150.000 Euro pro Saison trugen die Spieler des finanziell klammen Bundesligisten Eintracht Braunschweig den Jägermeister-Hirsch auf dem Trikot. Ein Skandal. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) fürchtete um den Sportsgeist und wollte es verbieten. Mast bediente sich einer List und tauschte den Löwen im Braunschweiger Vereinswappen einfach gegen den Jägermeister-Hirschen aus. Es folgte ein langes Hin und Her. Am 24. März 1973 lief die Eintracht beim Heimspiel gegen Schalke 04 erstmals mit dem Hirsch auf der Brust auf. Heute sind die Trikots von damals wieder Kult. Die Posse um Jägermeister und die Eintracht sollte aber noch weiter gehen. Nachdem Mast 1983 zum Präsidenten des Vereins gewählt worden war, wollte er den Verein sogar in “SV Jägermeister Braunschweig” umbenennen. Die Mitgliederversammlung stimmte dem zu – doch der DFB stellte sich quer. Wieder folgte ein Rechtsstreit. Der Verein machte schließlich einen Rückzieher, Günter Mast zog sich als Sponsor zurück.

    Das ganze war eben nur Mittel zum (Werbe-)zweck. Ein Fußball-Fan sei er nie gewesen, räumte Mast später ein. Eher schon ein leidenschaftlicher Jäger. Genau wie sein Onkel Curt, der 1935 den Kräuterschnaps erstmals brannte und auf den Namen Jägermeister taufte.

    Der Begriff war schon im Barock bekannt. Er wurde 1934 mit dem neuen Reichsjagdgesetz der Nazis wieder eingeführt und bezeichnete Jagdaufsichtsbeamte. Es gab Kreis-, Landes- und Gaujägermeister – und über allen stand der Reichsjägermeister: Hermann Göring – weswegen Jägermeister bisweilen auch “Göring-Schnaps” genannt worden sein soll.

    Das Logo, ein Hirschkopf mit Kreuz, geht auf die Hubertus-Sage zurück. Der Heilige war hemmungsloser Jäger, der nur aus Spaß tötete, bis ihm an einem Feiertag ein Hirsch mit einem lichtumfluteteten Kreuz zwischen dem Geweih entgegentrat. Hubertus verstand Gottes Zeichen und änderte sein Leben. Heute ist er Schutzpatron der Jäger. Seinen Gedenktag, den 3. November, feiern die Waidmänner, noch heute – mit einem kräftigen Schluck Jägermeister.

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