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generationxxl.eu

reinxen am 21. August 2008

Die Generation XXL ist ein Begriff aus der Jugendsoziologie und bezeichnet die ab der Mitte der 1980er Jahre und später geborene Generation,
da rund 10 Prozent dieser Generation als adipositas, das heißt als krankhaft übergewichtig, gilt.

Aufgrund der Kombination von falscher Ernährung (Kartoffelchips) und zu viel Medienkonsum
(Mikrochips) wird diese Generation dicker Kinder und Jugendliche nach Meinung von Experten
kränker sein als die früheren Generationen und früher sterben als ihre Eltern.

Der Begriff Generation Chips wurde von den Adipositas-Experten Edmund Fröhlich und Susanne Finsterer geprägt.

Beide Experten befürchten, dass aus den heutigen dicken Kindern ohne Problembehandlung
in den meisten Fällen dicke Erwachsene werden. Die Betroffenen erkranken früher an den Gelenken
(aufgrund der schweren Last), belasten den Kreislauf durch mangelnde Bewegung,
haben oft “Alterszucker” und leiden unter sozialer Ausgrenzung,
die kontinuierlich in die für das Gesundheitssystem sehr kostspieligen psychosomatischen
Erkrankungen überleitet. Zudem haben sie eher Schwierigkeiten beim Lernen und angesichts
des unattraktiven Äußeren schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt. Insgesamt ergibt sich
für diese Generation damit eine problematische demografische Prognose.

Die “Generation Chips” wird aufgrund der starken Zunahme übergewichtiger und “Übergroßer” Kinder und Jugendlicher gelegentlich auch als “Generation XXL” bezeichnet.

“XXL” umschreibt dabei jedoch lediglich den Äußeren Zustand, in Anlehnung an Kleidungsgrößen.
Dagegen bezieht sich der Begriff “Generation Chips” auf die komplexen Ursachen,
nämlich mangelnde Bewegung sowie einseitige und zu kalorienreiche Ernährung.

Nach Einschätzung der deutschen Adipositasgesellschaft sollten bereits heute ein Drittel
der erwachsenen Bundesbürger aus medizinischen Gründen abnehmen,
weil sie deutlich Übergewichtig sind. Schon heute werden nach Zahlen der deutschen
Adipositasgesellschaft knapp 5 Prozent aller Gesundheitsausgaben für die Behandlung der
Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet. Es ist davon auzugehen,
dass sich dieser Anteil zukünftig deutlich erhöht,
wenn die heutige “Generation XXL” im Erwachsenenalter stehen wird.

GENERATION CHIPS
Magersüchtige und Models verdrängen die Aufmerksamkeit für fettsüchtige Kinder -
Demographische Zeitbombe tickt

Gesellschaftspolitisch und zunehmend auch
kulturhistorisch werden Generationen über gemeinsame Lebensumstände oder Merkmale definiert (zum Beispiel die Kriegsgeneration, 68’er Generation).
Begriffe wie „Generation Golf“ oder „Generation X“ sind inzwischen zu viel zitierten Schlagwörtern geworden, die freilich unzulässig verallgemeinern.

Die in den 60er und 70er Jahren Geborenen werden von manchen als Generation X
bezeichnet, die sich erstmals ohne Kriegseinwirkung mit weniger oekonomischen Wohlstand begnügen muss, als die Elterngenerationen, die aber gleichzeitig für deren ökologische
und ökonomische Sünden büßen muss. Etwas später wurde dieselbe Generation in
Westdeutschland als „Generation Golf“ charakterisiert, die im Vergleich zu ihrer
Vorgängergeneration sich unpolitisch verhält, mode- und markenbewusst ist und materiell weitgehend sorgenfrei sei.

Anfang 2005 war ein Artikel in der „Zeit“ mit „Generation Praktikum“
überschrieben, als lebensprägendem Trend vieler junger Akademiker,
die lediglich ein Praktikum nach dem anderen absolvieren, anstatt eine feste Anstellung zu erhalten.

Die „jüngste“ Generation wird gelegentlich als XXL-Generation bezeichnet aufgrund
der starken Zunahme übergewichtiger Kinder und Jugendlicher.
„XXL“ umschreibt dabei jedoch lediglich den äußeren Zustand,
in Anlehnung an Kleidungsgrößen. Dagegen bezieht sich der Begriff „Generation Chips“
auf die komplexen Ursachen, nämlich mangelnde Bewegung durch zuviel Medienkonsum,
einseitige Ernährung sowie die genetisch bedingte Disposition (Software),
dass der menschliche Körper Energiereserven speichert für Notzeiten, obwohl in der
westlichen Gesellschaft heute überall und ständig Nahrungsmittel zur Verfügung stehen.

Die “Generation Chips” ist die Generation, die kränker sein wird als die früheren
Generationen und früher sterben wird als ihre Eltern.
Der Begriff “Generation Chips” entstand in Anspielung auf die fatale Mischung
“ungesundes Essen” (KartoffelCHIPS) plus “Computerspiele” (MikroCHIPS).
Dabei geht es nicht darum, Kindern beide Genüsse rigoros zu verbieten,
sondern einen verantwortlichen Umgang zu lernen. Zu warnen ist vielmehr vor der
“katastrophalen” demografischen Entwicklung, die uns in den nächsten Jahrzehnten
angesichts der Menge der dicken Kinder, die dann noch dickere Erwachsene werden, bevorsteht.

Nach Einschätzung der deutschen Adipositasgesellschaft sollten bereits heute ein
Drittel der erwachsenen Bundesbürger aus medizinischen Gründen abnehmen,
weil sie deutlich übergewichtig sind. Wie wird sich dieser Anteil erst noch erhöhen,
wenn die “Generation Chips”, bei denen bereits 10% als adipositas gelten,
erst voll im Erwachsenenalter steht. Zurzeit werden schon heute knapp 5% aller
Gesundheitsausgaben lt. Deutscher Adipositasgesellschaft für die Behandlung der
Adipositas und ihrer Folgen aufgewendet.

Die Betroffenen – es handelt sich um die Altersgruppe der Mitte der 80er
(und später) Geborenen – erkranken früher an den Gelenken (aufgrund der schweren Last),
belasten den Kreislauf durch mangelnde Bewegung, haben oft “Alterszucker” und leiden
unter sozialer Ausgrenzung, die kontinuierlich in die für das Gesundheitssystem sehr
kostspieligen psychosomatischen Erkrankungen überleitet.
Zudem haben sie eher Schwierigkeiten beim Lernen und angesichts des unattraktiven
äußeren schlechtere Chancen auf dem Arbeitsmarkt.

Die öffentliche Diskussion um magersüchtige Models verdrängt die notwendige
Aufmerksamkeit für Fettsucht. Fotos von kranken untergewichtigen Models,
angereichert mit Bildern gesunder Models seien ein besseres Argument für die Auflage als solche von dicken Teenagern.

Wir müssen ein Bewusstsein für diese Kinder und Jugendlichen schaffen,
bevor es zu spät ist, denn bereits heute ist jedes fünfte Kind in Deutschland zu dick.

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reinxen am 21. August 2008

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